Wie hoch ist das Schmerzensgeld bei Tötung eines Angehörigen?

tombstone-2254390_1920Weil ein Passagier auf einer Kreuzfahrt vor Alaska vom Schiffsarzt mutmaßlich falsch behandelt wurde und verstarb, muss die Reederei ca. drei Millionen Euro Schmerzensgeld zahlen, so das Kreuzfahrt-Fachportal schiffe-und-kreuzfahrten.de.

Dass eine derart hohe Summe in Deutschland unmöglich wäre und lediglich amerikanische Verhältnisse widerspiegelt, ist wohl den meisten Menschen klar. Aber wie hoch ist in Deutschland das Schmerzensgeld, wenn ein Angehöriger getötet wird?

Grundsatz: Schmerzensgeld nur für eigene Schmerzen

Grundsätzlich ist es einmal so, dass ein Schmerzensgeld nur für eigene Schmerzen gezahlt wird. Es handelt sich um eine immaterielle Schadenswiedergutmachung. Das Schmerzensgeld ist ein Betrag, der gezahlt wird, um die Tatsache, dass es einem wegen des Todes des Angehörigen schlecht ging, aufzuwiegen. Das ist eine ziemlich kalte, eine juristisch-technische Herangehensweise.

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Was ist ein Empfangsbote?

Ein Empfangsbote ist eine Person, die Willenserklärungen für einen anderen entgegennimmt. Die Eigenschaft als Empfangsbote wird im täglichen Leben weitgehend angenommen, zum Beispiel für Mitbewohner, Familienangehörige, Angestellte und zusammenarbeitende Unternehmen.

Wird eine Person eingesetzt, die nicht Empfangsbote des Adressaten ist, so ist diese Person in der Regel als normaler Bote (Erklärungsbote) des Erklärenden anzusehen, sodass dieser sich eventuelle Übermittlunsgfehler durch den Boten zurechnen lassen muss.